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Seibukaner im Shaolin Tempel
Seibukaner im Shaolin Tempel in Wien
Shaolin Training - Die Künste der Shaolin Mönche
Großmeister Shi Yan Liang und Großmeister Yan Po sind Mönche aus dem Shaolin Tempel in China und geben im Wiener 5.Bezirk seit 2011 die erworbenen Künste an Schüler in Österreich weiter. Ein jeder kann von ihnen lernen ob Meditation, Tai Chi, Shaolin Qi Gong oder Shaolin Kung Fu – so auch einige SeiBuKaner, die an diesem Wochenende nach Wien reisten.
An dieser Stelle einen recht herzlichen Dank an Hannes, der uns die Möglichkeit verschafft hat, Einblick in die Künste der Shaolin Mönche zu bekommen.
Der Workshop fand in zwei Teilen zu je 2 Stunden statt. Im ersten Teil bekamen wir Einblicke in die Kunst des Tai-Chis oder auch Schattenboxen genannt. Als außenstehender Beobachter könnte man fast meinen, dass Tai-Chi sehr einfach zu erlernen und nicht sehr anstrengend ist, da die Ausübenden oft sanfte und geschmeidige Bewegungen machen. Nun, das ist definitiv nicht der Fall! Die eine oder andere Schweißperle trat bereits nach den ersten Grundübungen auf die Stirn. Weitere Perlen folgten nach gefühlten hundert Wiederholungen.
So, geschafft! Die Mittagspause ist wohl verdient und das Gasthaus “Zum Lieben Augustin” ist zum Glück nur 5 Minuten zu Fuß entfernt. Jetzt bloß nicht zu viel essen
Naja, das Essen war einfach zu gut.
Im zweiten Teil haben wir nun genügend Zeit das eine oder andere Schnitzel wieder weg zu trainieren. Shaolin Kung Fu ist die bekannteste Kampfkunst Chinas und besteht aus ca. 200 Formen (Taolu/Katas) und Kampfsystemen (z.B. Tier Kampfstile). Die Shaolin Mönche lehren Kung Fu jedoch nicht um zu kämpfen, sondern um das buddhistische Prinzip der Barmherzigkeit zu befolgen
[Quelle: http://shaolinkultur.at].
In Karate ist es ähnlich.
The ultimate aim oft he art of Karate lies not in victory or defeat, but in the perfection oft he character of ist participants (Gichin Funakoshi).
Nach interessanten und anstrengenden zwei Stunden haben wir uns bei Großmeister Shi Yan Liang verabschiedet und traten wieder die Heimreise an.